2025年07月22日 / ライフスタイル

Ist das Alter von 35 der Eingang zur "Alterung"? Die reale "Altersgrenze", die die Generation Z aufzeigt

Ist das Alter von 35 der Eingang zur "Alterung"? Die reale "Altersgrenze", die die Generation Z aufzeigt

1. Einleitung – Warum die Aussage „35 Jahre = alt“ für Aufregung sorgte

Ein Artikel der australischen Zeitung The Age vom 21. Juli mit der Überschrift „Die Generation Z betrachtet Menschen ab 35 als ‚alt‘“ löste in den sozialen Medien schnell eine hitzige Debatte aus. Grundlage war eine Online-Umfrage des akademischen Schreibdienstes Edubirdie. 22 % der Generation Z gaben an, dass das Altern mit 35 beginnt, und weitere 26 % sagten, dass 40 die Grenze sei.honey.nine.com.au


Bei der Millennial-Generation antworteten 35 % (40 Jahre) ähnlich, und generationenübergreifend machten Stimmen, die „unter 40 = alt“ sagen, etwa die Hälfte aus, was schockierend ist.New York Post


2. Wer ist die Generation Z?

Die Generation Z wird allgemein als die zwischen 1997 und 2012 Geborenen definiert (im Jahr 2025 zwischen 13 und 28 Jahre alt) und gilt als „Digital Natives“-Generation.Wikipedia
Von klein auf von Smartphones und sozialen Medien umgeben, konsumieren sie die von Algorithmen erzeugten „Jugendverherrlichungs“-Timelines wie Luft. Infolgedessen ist für sie „jung = wertvoll“ eine so natürliche Annahme wie Luft.


3. Die Vor- und Nachteile des „Jugendkapitalismus“

Der Influencer-Marketing-Markt wird 2024 die 50-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten, und die Werbebranche hat „Engagement der jungen Generation“ als oberstes Gebot betrachtet. Plattformen fördern Kurzvideos wie Reels und Shorts und verstärken „auffälliges Aussehen“ durch Algorithmen. Dass die Generation Z das „Altern“ früh empfindet, liegt auch daran, dass sie als Treibstoff für den Hype konsumiert wird.


4. Die Ausbreitung von #35IsTheNewOld in sozialen Medien

Kurz nach der Veröffentlichung des Artikels wurde „#35IsTheNewOld“ auf X zum Trend. Beiträge wie „Ich bin 35 und fahre immer noch mit dem Skateboard zur Arbeit“ oder „Ich bin 27 und werde von jüngeren Kollegen als ‚aus der Showa-Ära‘ betrachtet“ überstiegen innerhalb eines Tages 200.000 Posts. Am meisten geteilt wurde der selbstironische Tweet eines 30-jährigen Amerikaners: „30 ist die Halbzeit des Lebens, mit 27 habe ich das Altern gespürt“, der viele sarkastische Antworten erhielt.New York Post


Auch im Reddit-Thread r/GenZ stieg der Thread „Why does your generation act like life after 30 is Grandmaville?“ schnell auf und erhielt über 3.000 Kommentare.Reddit


5. Auch australische Fernsehsendungen mischen mit

In der australischen Morgensendung Today Extra lachte die TV-Moderatorin Shelly Horton (52) und sagte: „Gen Z: you do you, boo. Ich genieße mein Leben in vollen Zügen“, was im Studio für Lacher sorgte.honey.nine.com.au


Der Kritiker Shaun Seppe stellte scherzhaft fest: „105 Jahre können die Grenze für das Altern sein“ und wies darauf hin, dass die „Cringe-Kultur“ das Potenzial der Generation Z einschränkt.honey.nine.com.au


6. Resonanz mit dem „35-Jahre-Problem“ in Japan

Auch in Japan wurden Begriffe wie „35 Jahre Karrierewechselgrenze“ und „Alterungsgrenze für Geburten“ als Barrieren für Karriere und Lebensereignisse diskutiert. Auf Yahoo!知恵袋 erscheinen regelmäßig Beiträge von Männern in den frühen 30ern mit der Frage „Bin ich mit 34 schon ein alter Mann?“ und machen die Altersangst sichtbar.


Es gibt auch viele Frauen, die sich darüber beklagen, dass sie „mit 35 noch unverheiratet sind“, obwohl sie in der Blüte ihrer Karriere stehen, und die Tendenz, den eigenen Wert anhand des Alters zu messen, ist auch in Japan keine Ausnahme.Yahoo!知恵袋


7. Psychologische und soziologische Perspektiven

Studien zeigen, dass die Generation Z, die unter Unsicherheiten wie Pandemien, wirtschaftlichem Abschwung und Kriegen aufgewachsen ist, anfällig für einen Rückgang des Selbstwirksamkeitserlebens ist. Je stärker die Angst, desto sensibler wird man für „Tod“ und „Altern“ und neigt dazu, die „Sicherheitszone“ in die Jugend zu verlegen. Andererseits argumentieren Generationenforscher, dass „die 30er Jahre eine Wachstumsphase für soziales und menschliches Kapital sind“ und dass Altersangst eine unnötige Selbstbeschränkung darstellt.


8. Daten zeigen das „wahre Altern“

Die WHO definiert Menschen ab 65 Jahren als ältere Menschen, und viele Berichte legen nahe, dass körperliche Alterung erst um das 70. Lebensjahr deutlich wird. Dennoch sieht die Hälfte der Generation Z Menschen unter 40 als „alt“ an, was eine große Diskrepanz zu den Statistiken darstellt. „Altern“ wird zunehmend zu einem sozial konstruierten Konzept anstatt zu einem biologischen.


9. Die Gegenreaktion der Millennials – „OK Zoomer 2.0“

In der Millennial-Community erlebt „OK Zoomer“ als Gegenreaktion auf das 2019 populär gewordene „OK Boomer“ ein Comeback. „Eines Tages werdet auch ihr jemandes ‚Zoomer‘ sein“ ist ein sarkastischer Stempel, der im Trend liegt, und der Generationenkampf wird immer komplexer.Wikipedia


10. Auswirkungen auf die Wirtschaft

In der Marketingbranche wird diskutiert, dass „wenn man mit 35 als alt gilt, Anti-Aging-Produkte ab 25 beworben werden sollten“. Allerdings könnten übermäßige Werbungen, die Altersängste schüren, reguliert werden. Eine Neugestaltung der Werbeethik ist erforderlich.


11. Experteninterview – Wie man mit „Altersaversion“ umgeht

Die klinische Psychologin Mariko Sakaguchi rät: „Altersangst ist eine Kombination aus sinkendem Selbstwirksamkeitserleben und Erschöpfung durch den Vergleich in sozialen Medien. Anstatt sich auf die ‚fehlende Zeit‘ zu konzentrieren, ist es effektiver, den Fokus auf ‚das, was man jetzt erreicht‘ zu verlagern.“ Der Unternehmensberater Yasuo Miyamoto fügt hinzu: „Die 30er Jahre sind die goldene Zeit für Job Crafting“ und ermutigt dazu, Herausforderungen nicht aufgrund des Alters aufzugeben.


12. Zukunftsprognose – Kommt 2035 das „45-Jahre-Problem“?

Generationenparadigmen ändern sich alle 10 bis 15 Jahre. Wenn die Alpha-Generation 2035 in die Gesellschaft eintritt, könnte die Generation Z (dann 35 bis 48 Jahre alt) im Mittelpunkt der „Alters“-Debatte stehen. Der Staffelstab der Altersangst wird immer an die nächste Generation weitergegeben – das ist der Lauf der Geschichte.


13. Fazit – Erzählen wir Geschichten statt „Alter“

Ob 35 Jahre alt ist oder nicht, ist eher eine Frage der Erzählung als der Statistik. Die von Medien und sozialen Netzwerken geschaffenen „Jugendmythen“ sind stark, aber wir können unsere eigene Geschichte neu gestalten. Die Schaffung von generationenübergreifenden Gemeinschaften, in denen Erfahrungen geteilt werden, könnte der Schlüssel sein, um Altersängste zu überwinden.